Das Grundgesetz ist die Verfassung von Deutschland — das wichtigste Gesetz des Landes. Es wurde 1949 geschrieben, nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Name war ursprünglich als Übergang gedacht, bis Deutschland wieder vereint ist. Geblieben ist der Name trotzdem.
Die Spielregeln des Landes
Jedes Spiel hat Regeln — Fußball, Karten, Schach. Ohne Regeln kein Spiel: Man wüsste nicht, was erlaubt ist und was nicht. Für ein ganzes Land ist das nicht anders. Die Regeln, nach denen Deutschland funktioniert, stehen im Grundgesetz.
Geschichte: 1949
Es wurde 1949 geschrieben — vier Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Man wollte ein neues Fundament nach der Diktatur. Der Name Grundgesetz war ursprünglich als Übergang gedacht, bis Deutschland wieder vereint ist. Geblieben ist der Name trotzdem.
Grundrechte und Staatsstruktur
Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Danach kommen Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Schutz der Familie. Diese Rechte kann keine Mehrheit einfach abschaffen — Änderungen brauchen eine Zweidrittelmehrheit von Bundestag und Bundesrat, manche Kerne sind für immer geschützt.
Außerdem steht im Grundgesetz, wie Politik funktioniert: Wie wird gewählt? Wie entstehen Gesetze? Wie sind Bund und Länder organisiert? Das Grundgesetz ist das Fundament, auf dem alles andere steht.
Das Wichtigste in Kürze
- Verkündet am 23. Mai 1949
- Artikel 1: Menschenwürde unantastbar
- Änderungen nur mit Zweidrittelmehrheit von Bundestag UND Bundesrat
Stärke
Stabler Schutz: Grundrechte gelten unabhängig von Regierungsmehrheiten — die Ewigkeitsklausel schützt die Kerne.
Kritik
Ein 1949 geschriebenes Dokument muss auf neue Fragen (Internet, Klima) übertragen werden — das ist manchmal zäh.
Infografik in Arbeit: Für diesen Begriff entsteht eine Grafik, die die Kernzusammenhänge auf einen Blick zeigt. (Platzhalter)
Verwandte Begriffe
Quellen & Fundstellen
- gesetze-im-internet.de — GG
- bpb.de — Grundgesetz

